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Archiv von Grafik

Texte on/off
DGTF-Wettbewerb
20. Juli

Vorschlag eines generativen Logos für den Wettbewerb um ein neues Erscheinungsbild der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung. Entstanden in Zusammenarbeit mit Conrad Heise, Carla Streckwall, Ferdinand Ulrich und Arne Teubel.

Proposal of a generative logo design for a competition held by the the German Society for Design Theory and Research. In cooperation with Conrad Heise, Carla Streckwall, Ferdinand Ulrich and Arne Teubel.

WEITER

Rohling
LAB
10. November

Rohling ist der Versuch einen universalen Kalender zu gestalten, der sich mit einem Minimum an Aufwand individualisieren lässt, dabei aber tauglich bleibt. Es ist ein Planer, der beliebige sieben Monate fasst (und damit etwa ein Semester fließend abbildet). Durch selbständige Markierungen und Streichungen lässt er sich an die jeweilige Zeit anpassen. Diese Eingriffe sollen sich durch eine klare und einfache grafische Sprache neben den handschriftlichen Einträgen behaupten.
Das Heft verfügt über einen ewigen Kalender, der sich für das jeweilige Jahr anpassen lässt, einen Überblick über die gesamten sieben Monate und Wochenübersichten im Spaltenlayout, die im Querformat auch als Übersicht des jeweils kommenden Monats dienen. Der hintere Teil lässt sich für Notizen und Skizzen nutzen.

Rohling is an early version of an universal calendar. It covers a period of seven months and can be individualized for the particular time in a year by the use of markings and deletions.

Helvetica-Poster
20. September

Arbeit aus dem Kurs »Typobasics«, der – ausgehend von der Helvetica – Grundlagen der Typographie vermittelte. Mit dem Poster sollte ein Zitat zum Thema Gestaltung mit der Helvetica typografisch umgesetzt werden. Format und Farbigkeit waren vorgegeben.

Example of the course »Typobasics« that tought type basic knowledge by the use of Helvetica. The poster illustrates a design quote by Bruce Mau.

Schönheit, dass der Atem stockt
19. September

Typographisches Poster zu einer Kurzgeschichte von Bernd Lichtenberg. Die grafische Anordnung visualisiert die sich stark wandelnde Wahrnehmung von Zeit in der Erzählung.

Typographical poster that visually translates different perceptions of time in a short story by Bernd Lichtenberg.

Überschönes
18. September

Ein grafischer Essay über Schönheit. Aspekte des Schönen sind illustriert mit unterschiedlichen Inszenierungen einer Geschenkschleife, einem banalen Billigprodukt, das das Ornament zur Funktion erhebt und mit seiner aggressiven, ambivalenten Schönheit fasziniert. Enstanden in Grundlagen des Entwerfens zum Thema »50 Cent«.

Graphical essay about beauty. Aspects of beauty are illustrated by different visualisations of a gift ribbon, a fascinating low-budget product. Originated in design basics for the project »50 cent«.

Multiplayer-Schach
18. September

Zwei Mehrspieler-Schach-Innovationen. »Schach Mit!« holt das Schachbrett in den Stadtraum und lädt Passanten zu einer gemeinsamen Partie an Haltestellen und anderen Glasflächen ein. Das Spielfeld wird aufgeklebt und die Figuren mit Saugnäpfen befestigt. Dem ersten Feldversuch zufolge lädt es leider eher zum Diebstahl ein. Das »Schach-Modul« hingegen ermöglicht, Spielfelder für zwei bis fünf Spieler gleichzeitig zu legen.

Two innovations for the purpose of enabling multiplayer chess games. »Schach Mit!« is applicated in urban space and invites pedestrians in a massive multiplayer chess experience. The »chess module« enables one to create playing fields for up to five players.

Körperspannung
17. September

Gewölbte Körper, etwa Kugeln, abzuwickeln, das heißt ihre Oberfläche aus dem Raum längentreu in die Ebene zu übertragen, gilt als unmöglich. Die Wölbung des Körpers findet sich in jedem noch so kleinen Teil der Oberfläche wieder. Jede Abwicklung kann nur Näherung sein. Die Oberfläche steht unter Spannung, welche der Körper ihr auferlegt und sich damit selbst erst Stabilität verleiht. Die Abwicklung – der Übergang von der dritten Dimension in die Ebene – ist ein Akt der Gewalt, bei dem diese Spannung zerstört und die Fläche bis ins nahezu Unendliche aufgebrochen wird. Eine weitere Spannung, die im Material innewohnende, sowie der Vorgang der Gewalt selbst bestimmen die Formsprache des Ergebnisses.

Flat projection of cambered objects by the use of violence to overcome the intrinsic tension.

String Theory
13. September

Typografisches Experiment und Nonsense-Poster für erste Versuche mit dem Siebdruck.

Typografical experiment and nonsense-poster for first experiences with silk-screen printings.

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